Schwarzwald
- Essen und Trinken
Mahlzeit!
In Deutschlands Südwesten gibt es mehr Renommier-Restaurants als in
irgend einem anderen Teil Deutschlands. Das liegt einerseits an den guten
Rohprodukten: Gemüse und Obst aus der Rheinebene und den Schwarzwälder
Seitentälern, Pilze
und Beeren
aus den Bergwäldern,
dazu Wild,
Fische
und Weinbergschnecken. Ganz abgesehen vom Wein, der hier vielerorts zu besonderer
Güte reift. Andererseits kommen im Schwarzwald nicht nur badische und
schwäbische Kochkenntnisse zusammen, sondern auch schweizerische, elsässisch-französische
und (aus geschichtlichen Gründen) sogar österreichische. Das hat
sich vor allem auf das gastronomische Niveau der südbadischen Küche
günstig ausgewirkt. Viele französische Gäste kommen nur zum
Essen auf einen Sprung über den Rhein.
Und noch etwas spricht für die gastronomische Qualität dieser Gegend: Die Vielzahl der Sternchen, Hauben und Gabeln in gastronomischen Betrieben. Kein anderes deutsches Gebiet weist so viele gewissermaßen amtlich gerühmte Esslokale auf wie der Schwarzwald. Allein im altbekannten VARTA-Führer finden sich dort jedes Jahr drei Dutzend der belobtesten deutschen gastronomischen Unternehmen.
Der vorwiegend badisch-alemannische Schwarzwald ist an seinem östlichen
Rand unbestritten schwäbisch. So könnte man sagen, dass die Schwarzwälder
Spezialitäten eine badisch verfeinerte Version der bodenständig
schwäbischen Küche sind. Mit einigen berühmten Ausnahmen
wie der Schwarzwälder Kirschtorte - die zwar frische Herzkirschen in
Schlagsahne enthält, den Namen jedoch vom Kirschwasser bezieht, mit
dem sie großzügig getränkt wird.
Ganz typisch ist ein herzhaftes Vesper (gesprochen "Feschber") aus hellem Bauernbrot, Blut- und Leberwurst, Schwarzwälder Speck und Schwarzwälder Schinken, die monatelang im Tannenrauch auf ihre Vollendung warteten. Dass ein Schwarzwälder Kirsch-, Zwetschgen, Birnen- oder Himbeerwässerle dazugehört, versteht sich von selbst.
Ferienhäuser im Schwarzwald online buchbar
Schwarzwald - Essen und Trinken