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Schwarzwald - Schopfheim

Schopfheim

Dem Landfremden, der vom "Wiesental" liest, kommt Poetisches in den Sinn: ein klares Wässerlein, das sich vorwitzig durch bunte Wiesen schlängelt.

Der Landfremde irrt. Es ist der Fluß selbst, der da "Wiese" heißt, und er ist keineswegs nur ein Wässerlein. Er entspringt am Feldberg, mündet bei Basel in den Rhein und schafft es, auf diesem Weg ein durchaus beachtliches Gewässer zu werden. Das war auch nötig, denn die Wiese hatte unterwegs einst viel zu tun. Sie betrieb eine Hammerschmiede, eine Papiermühle, Spinnereien und Webereien sowie einige Betriebe, die Baumwolle verarbeiteten - sie hatte schon früh intensiven Kontakt mit der heimischen Industrie.

Außerdem passiert sie Schopfheim, wo noch heute die Waschhäuschen stehen, in denen die Schopfheimerinnen zum Wäschewaschen zusammenkamen. Diese Waschhäuschen schätzt man sehr, sie dürfen ja nicht angetastet werden. Denn Schopfheim hat seine liebenswerte Vergangenheit wieder entdeckt. Solches Traditionsgefühl führte zu einer musterhaften Sanierung und Renovierung dieser ältesten Stadt im Wiesental. Sie strahlt nur so: Markante Tore, gepflegte und teils buntgetönte Fassaden, stilvolle Lampen, Blumenschmuck und Kopfsteinpflaster - Schopfheim braucht keine hochreputierlichen Bauwerke, wie sie im Kunstführer stehen, um auf bezaubernde Art künstlerisch-urban zu wirken.

St. Michaelskirche Indessen: Die Michaelskirche aus dem 15. Jahrhundert mit ihren spätgotischen Fresken ist schon etwas Sehenswertes, auch das spätgotische Hirtenhaus ganz in der Nähe. Die Kirche wird heute für Konzertveranstaltungen genutzt. Im ehemaligen Hirtenhaus ist das Museum der Stadt Schopfheim untergebracht.

Das Besinnen auf die schöne Vergangenheit schließt die Sprache ein. Schopfheim ist eine durch und durch alemannische Stadt (wo heute die Kirche steht, siedelten ums Jahr 650 die Alemannen). Der Dichter Johann Peter Hebel (über den Sie in den Schwarzwälder Geschichten mehr lesen können) fühlte sich in Schopfheim sehr zuhause. Hier schrieb er manche seiner "Alemannischen Gedichte". Und an den Schopfheimer Ladentüren findet man immer häufiger das blaue Schild: "Bi uns chamme au alemannisch schwätze".

Die Liebe zu schönen Pferden ist in Schopfheim Tradition (die alljährlichen "Schopfheimer Reiter-Wochen" sind weithin bekannt), und das gefällt den Besuchern. Wir zitieren aus dem Ortsprospekt: "Auch Pferde sind in Schopfheim gerngesehene Gäste".

Schopfheim II
Schopfheims Nachbarschaft

Mehr Infos über
Touristinformation
Am Marktplatz
79641 Schopfheim
Tel 0 76 22 / 39 61 45
Fax 0 76 22 / 39 62 02
eMail: Stadt-Schopfheim@RRZ-Freiburg.de
Internet: www.schopfheim.de

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