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Schwarzwald - Breisach

Breisach

St. Stephansmünster in Breisach Copyright © TI Breisach
St. Stephansmünster in Breisach
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Die einst bedeutende, heute eher kleine Stadt gab einem ganzen Landstrich den Namen: dem Breisgau. Die Römer hatten hier im vierten Jahrhundert einen Stützpunkt auf dem "Mons Brisiacus". (Im Museum für Stadtgeschichte sehen Sie Funde von damals.)

Die Stadt wurde so oft zerstört, daß vom alten Breisach fast nur das Stephansmünster blieb - und auch das mußte mühsam restauriert werden. Es steht auf dem höchsten Punkt der Stadt: eine Sandstein-Basilika, deren älteste Teile aus romanischer Zeit stammen. Der Chor und das Westjoch des Langhauses wurden gotisch angebaut. Das Schönste in der weiträumigen, hellen Kirche ist der 14 Meter hohe Hochaltar von 1526 - ein überschwenglich geschnitztes Werk. Es zeigt die Marienkrönung, an den Seiten Kirchenpatrone und Evangelisten, darüber Blattwerk und Kreuzblumen. Schönes Schnitzwerk aus dem 15. Jahrhundert sehen Sie auch am Chorgestühl. Der steinerne Lettner von 1496, der den Chor vom Hauptschiff trennt, ist ein bedeutsames Werk gotischer Bildhauerkunst mit schlanken Arkaden und schönen Ornamenten. An der Westwand der Kirche zeigt ein monumentales Wandgemälde das Weltgericht. Der berühmte Martin Schongauer schuf es 1490.

Breisach liegt in einem gesegneten Weingebiet. Und Kenner wissen: Hier steht Europas größte Erzeuger-Kellerei.

Mehr Infos über
Breisach-Touristik und Kaiserstuhl-Tuniberg Tourismus e.V.
Marktplatz 16
79206 Breisach
Tel 0 76 67 / 94 01 55
Fax 0 76 67 / 94 01 58
Internet:
www.breisach.de
eMail: breisach-touristik@breisach.de

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