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Schwarzwald - Großherrischwand

Großherrischwand

Klausenhof
Freilichtmuseum Klausenhof © Stefan Karl / wikimedia

Als 1979 der mehr als 200 Jahre alte strohgedeckte Klausenhof vom Einsturz bedroht war, wurde er durch eine beispielhafte Aktion gerettet: Man trug das schöne alte Haus Stein für Stein und Balken für Balken ab. Originalgetreu wurde es einige hundert Meter weiter am jetzigen Standort wieder aufgebaut.

Heute wird der Hof als Freilichtmuseum geführt. Er zeigt, wie früher gebaut wurde und die Menschen mit ihrem Vieh unter einem Dach lebten. Die einzige Feuerstätte fürs Haus war der gemauerte Herd in der "Rauch-Chuchi". Die Küche hatte keinen Schornstein; der wärmende Rauch wurde in den Kachelofen in der angrenzenden Stube gelenkt. Von dort zog er zurück zur Küche und schließlich durch Schlitze im Dachraum ins Freie.

Erst bei der Einweihung des Freilichmuseums wurde erkannt, daß der Klausenhof viel älter sein muß, als bis dahin angenommen. Er wurde zunächst irrtümlich auf das Jahr 1828 datiert - ein Lesefehler, wie sich herausstellte. Es konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, daß der Hof aus dem Jahr 1424 stammt.

Zum Freilichtmuseum gehört auch eine Sägemühle, die erstmals 1595 erwähnt wird. Die Säge ist noch funktionsfähig, was sie ab und an unter Beweis stellen darf.

Ebenfalls interessant: Glaswerkstatt, St. Wendelin-Kapelle, Murgtalpfad.

Mehr Infos (Großherrischwand ist heute ein Ortsteil von Herrischried) über
Hotzenwald-Tourist-Info
Hauptstraße 28
79737 Herrischried
Tel 0 77 64 - 92 00 40
Fax 0 77 64 - 92 00 49
gemeinde@herrischried.de
www.herrischried.de

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