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Schwarzwald - Furtwangen

Furtwangen

Fallerhof Furtwangen liegt im oberen Bregtal. In dem stehen noch etliche schöne Bauernhäuser, so der Schwarzbauernhof von 1580, der Hummelhof von 1585 und der Jonisenhof von 1611.

Im 17. Jahrhundert begannen Bauern auf den Höfen in der Umgebung von Furtwangen während der verschneiten Wintermonate die ersten Schwarzwälder Uhren herzustellen, um ihr kärgliches Auskommen aufzubessern. Es waren noch ganz einfache Zeitmesser mit nur einem Zeiger, fast ganz aus Holz gearbeitet. Die wurden weiterentwickelt. Im 18. Jahrhundert baute man schon Schlag- und Musikwerke ein. 1740 entstand die erste Kuckucksuhr; ihr Erfinder war Franz Anton Ketterer. 1850 wurde in Furtwangen eine staatliche Uhrmacherschule gegründet. Und das Uhrenmuseum zählt zu den größten seiner Art. Mehr als tausend Exemplare aller Epochen sind hier ausgestellt - von der Zeit der Gotik bis zu modernen Quarz- und Atomuhren. Die bedeutendsten Stücke sind die astronomische Uhr von Pater Thaddäus Rinderle, das Planetarium des Pfarrers Philip Matthäus Hahn und eine Schwarzwälder Uhr aus dem Jahre 1740 - mit Wecker und Monatsanzeige. Alle Uhren funktionieren, sind aufgezogen, ticken, schlagen, läuten oder spielen kleine Musikstücke.

Die Hexenlochmühle in Neukirch, eine alte Sägemühle mit doppeltem Wasserrad - Bildquelle: Chnodomar / wikipedia
Die Hexenlochmühle in Furtwangen-Neukirch, eine alte Sägemühle mit
doppeltem Wasserrad - Bildquelle: Chnodomar / wikipedia - CC BY-SA 3.0

Furtwangen im Winter

Mehr Infos über
Tourist-Information
Lindenstraße 1
78120 Furtwangen
Tel 0 77 23 / 9 29 50
Fax 0 77 23 / 92 95 20
touristinfo@furtwangen.de

www.furtwangen.de

Uhrenmuseum: www.deutsches-uhrenmuseum.de

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