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Zum ersten Mal länger zu Fuß: Wanderausflug mit Smartphone

Wandern auf dem Mehliskopf Copyright
© Michael Frank, Bühlertal
Wandern auf dem Mehliskopf
© Michael Frank, Bühlertal

An irgendeiner Form von Wanderung hat so gut wie jeder einmal teilgenommen. Ob es sich dabei um einen klassisch gehaltenen schulischen Wandertag oder eine Tour mit dem Verein handelte, ging es doch meistens darum, einfach hinterher zu laufen. Eine eigene Wanderung ist dagegen etwas anderes - oder war es zumindest bis zur Erfindung des Smartphones. Heutzutage muss der Umgang mit Kompass und Karte nicht langwierig geübt werden, sondern das Handy gibt die Richtung vor.

Die Tour mit dem Smartphone planen

Schon bei der Planung einer Wanderung spielt das Smartphone eine zentrale Rolle. Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Apps, die sich mit der Routenplanung jenseits befahrbarer Straßen befassen. Dort können die unterschiedlichsten Touren hinterlegt und dann von Nutzern nach Region geordnet abgerufen werden. Beispiele hierfür sind gpsies.com oder auch komoot.de. Da die breite Mehrzahl heutiger Smartphones über eine GPS Funktion verfügt, können die herausgesuchten Touren 1:1 im Freien nachgewandert werden. Bei der Auswahl sollte vor allem auf Länge und Höhenprofil der Strecke geachtet werden. Weiterhin schadet es nicht, über das Smartphone auch Informationen zum Wetter am geplanten Ort zum ausgesuchten Termin zu überprüfen. Falls noch passende Outdoor Kleidung fehlt, kann auch diese über das Smartphone bestellt werden. 

Das Smartphone gut schützen

Gerade bei längeren Touren abseits von Orten und Straßen ist es wichtig, sich jederzeit orientieren zu können. Entsprechend sollte das Smartphone nicht nur voll geladen sein und eine Powerbank mitgeführt werden, sondern auch die Verstauung des Smartphones in besonders sicherer Form erfolgen. Hier helfen Taschen mit Reißverschluss in gefütterten Kleidungsstücken. Nicht immer aber lässt sich hundertprozentig vermeiden, dass dem Smartphone etwas zustößt.

Neben den Schwierigkeiten, die der Wegfall des Smartphones während der Tour mit sich bringt, geht es später darum, wie mit dem Schaden verfahren wird. Im Vorteil sind hier Wanderer, die ihr Smartphone vor der ersten Tour gegen eine möglichst große Zahl von Schäden versichert haben, die sich im Freien ereignen können. Laut Bericht von Netzsieger.de versichert beispielsweise „Sofortschutz“ alle bei einer Wanderung möglichen Schäden, neben dem Eindringen von Feuchtigkeit auch die „unsachgemäße Handhabung“ – beispielsweise, wenn ganz schnell ein Foto gemacht werden soll und das Gerät aus den Händen rutscht.

Keine persönlichen Risiken eingehen

Probleme können sich jedoch nicht nur für das Smartphone ergeben. Denn der Sturz, der zum Zerbrechen des Displays führt, kann auch erfolgen, während das Handy sich in der Tasche befindet. Dann sind gegebenenfalls Verletzungen am Körper eine weitere Folge eines solchen Sturzes. Um hier auf Nummer sicher zu gehen sollte die Versicherungssituation nicht nur im Hinblick auf das Smartphone sondern auch in Sachen Krankenversicherung genau geklärt sein. Die gilt auch und gerade bei privaten Auslandskrankenversicherungen, wenn die Tour außerhalbe Deutschlands stattfindet. Gerade bei langen Strecken kann es im müden Zustand schnell zu einem solchen Sturz kommen. Entsprechend wichtig ist auch in dieser Hinsicht eine gründliche Planung im Vorhinein.

Die wichtigsten Punkte für die ersten Wanderungen zusammengefasst:

 

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